Buschbericht der Safari im Juli 2013

Der Juli ist normalerweise einer der trockensten Wintermonate, aber wegen der vorangegangenen guten Regenzeit hat der Boden noch genügend Wasser gespeichert! Es war desshalb Morgens speziell im Osten entlang der Lebombo-Berge oft sehr nebelig, was dann im Sonnenaufgang für eine traumhafte Atmosphäre sorgte. Dazu blühten aus dem selben Grund auch bereits die z.B. Drehknopfakazien, dadurch sah man in der offenen Gegend um Crocodile-Bridge winterunüeblich sehr oft Giraffen. Kruger hatte dieses Jahr sehr früh Gegenden abgebrannt, und durch das noch gespeicherte Wasser spriesste sofort wieder frisches Grün, wodurch man z.B. in der Gomondwane-Gegend und nordöstlich des Munze-Hügels viele Zebras und Gnus vorfand, die sich dort gemeinsam versammelten! Und wir hatten sogar auch total unüblich zwei gute Regentage! Aber nichtsdestotrotz, die Löwen waren fast nur am Crocodile-, Vurami-, oder Sabie-River zu finden, und Leopardensichtungen entlang der Flüsse stiegen auch wieder wintertypisch etwas an! Geparde entlang der S28 und um Mlondozi, Wildhunde, Büffel, und Elefanten entlang des Sabie-Flusses, und die Nashornsichtungen waren trotz der leider immer noch ständig zunehmenden Wilderer-Attacken (Ende Juni bereits über 500 getötete Nashörner in SA!) immer noch gut! Ein Wunder, dass die armen Tiere immer noch relativ relaxt sind. Aber der Grund ist vermutlich, dass sie eben auf Autos anders reagieren als auf Menschen zu Fuss! Die Bush-Walks waren hauptsächlich auf Spuren & Zeichen reduziert, aber auch das ist eigentlich wintertypisch! Dafür waren die Sunset-Drives überdurchschnittlich gut, wir hatten u.a. sehr oft sehr gute Leopardensichtungen und Sichtungen nachtaktiver Tiere wie Ginster- und Zibetkatzen, Dachse, sowie Stachelschweine!

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