Buschbericht Januar 2011

wir hatten einen super Sommer mit gutem Regen, der Busch war gruen und dicht wie wir es selten gesehen hatten, dadurch gab es fuer die Tiere Futter im Ueberfluss und es ging ihnen gut, hervorragende Voraussetzungen zum Heranwachsen der vielen Jungtiere. Aber auch teilweise erschwerte Bedingungen fuer uns zum Entdecken der Tiere!

Krugerpark vom 24.-27. Januar

Wir hatten eine 5er Gruppe Gaeste die in einer 4* Lodge in Marloth untergebracht waren. Nach dem Flughafentransfer machten wir zur Einstimmung einen kurzen Riverwalk am Nachmittag. Trotz des momentan Hochwasser fuehrenden Flusses entdeckten wir unter anderem  ein paar alte Bueffelbullen, Krokodile, und einen Goliath-Reiher. Der erste Tag war eine Ganztages-Safari ab Crocodile-Bridge. Schon bei der Abfahrt am Morgen in Marloth hatten wir schoene “hautnahe” Begegnungen mit Zebras und Giraffen. Die verbesserte Anfahrtsstrasse zu unserem Park, die neue Hochwasserbruecke und das ebenfalls neue Gate in Crocodile-Bridge sind wirklich eine grosse Erleichterung und man ist nun schnell im Park. Gleich nach der Einfahrt sahen wir unzaehlige Impalas, Gnus, Zebras, und Giraffen. Kruger`s Suedosten ist “Rhino-Country”, so sahen wir viele Breitmaulnashoerner. Und wir hatten tolle Elefanten-Sichtungen, dazu unzaehliges “Plains-Game” und Voegel! An der Sabie Bruecke lag ein Krokodil mit offenem Maul in der Stroemung, und in einem kleinen Becken unterhalb der Staumauer tummelten sich riesige Katfische, ueberall lauerten Reiher und Kormorane. Am idyllischen Mlondozi-Damm machten wir Brunch. Danach gab es am Sunset-Damm bei Lower-Sabie Krokodile und Flusspferde zu beobachten, im Anschluss dann Kaffee und Postkartenkauf im Camp. Auf dem Heimweg stoppten wir noch an einem Beobachtungs-Hide im Osten, und wir sahen weiterhin viele Elefanten und Nashoerner.
Am zweiten Tag haette es einen Bush-Walk mit Rangern vom Crocodile-Bridge Camp geben sollen, aber der in der Nacht einsetzende Regen machte uns einen Strich durch die Rechnung. Auf der Anfahrt sahen wir aber dafuer bereits in Marloth am fruehen Morgen nachtaktive Weisschwanzmangusten. Da es nicht aufhoerte zu regnen gingen wir ueber auf Plan-B. Statt dem Walk machten wir mit Ranger Billie einen Morning-Drive im offenen SANParks-Wagen. Gleich am Anfang hatten wir zwei schoene Sichtungen, eine Zibetkatze und ein Schakal, dann war leider lange nichts zu sehen, aber gegen Ende der dreistuendigen Safari steigerten sich dann die Sichtungen doch noch von Plains-Game wie Giraffen, Gnus, Zebras und natuerlich Impalas, bis hin zu zwei Loewenmaennchen. Man konnte die Beiden im dichten Busch liegend zwar sehr schwer erkennen, aber es war nun doch unsere erste Katzen-Sichtung! Dann ging`s zurueck zur Lodge zum verdienten Brunch, anschliessend dann Zeit zum Relaxen bis zum Nachmittag. Um 16:30 starteten wir dann wieder los zum Late Afternoon/Night-Drive, aber es begann wieder zu regnen, keine guten Voraussetzungen. Aber da hatte ich mich getaeuscht. Unser Guide war City, ich uebersetzte und gab weiterfuehrende Erklaerungen zwischen den Sichtungen. An nachtaktiven Tieren sahen wir Tuepfel-Hyaenen und zwei Stachelschweine, und es wurde der “Abend der Loewen”, gleich 4x, und das in einer dramatischen Steigerung! Zu Beginn sahen wir gleich kurz nach dem Camp eine Loewin, sie lag ruhig auf einer Anhoehe, dazu links und rechts von ihr Nashoerner, toll! Danach entdeckten wir mitten auf der Strasse auf uns zulaufend eine sehr alte Loewin, sie lief direkt an uns vorbei. Im dichten Busch bei Gomondwane lagen zwei Loewenmaennchen auf dem Weg, sie standen auf, streckten sich, und verschwanden dann in den Busch. Auf der Rueckfahrt sahen wir dann auf der Teerstrasse noch 5 Jungloewen. Sie versuchten erfolglos an ein Warzenschwein heranzukommen, das sich in einem Betonrohr unter der Strasse befand. Als sie merkten, dass es da kein Rankommen gab verzogen sie sich in den Busch. Ein Wahnsinns-Abend, und guter Abschluss fuer diesen Kruger-Trip!

Krugerpark vom 27.-30. Januar

Wir hatten zwei Gaeste die wir in einer 3* Selbstversorger-Lodge untergebracht hatten. Auf dem Transfer hatten wir eingekauft und an den Abenden dann zusammen gegrillt. Da einer der Gaeste passionierter Fotograf war machten wir zwei Ganztages-Safaris, da sich Night-Drive und Bush-Walk wegen den Lichtverhaeltnissen und bei doch etwas groesserem Equippment nicht so optimal zum Fotografieren eignen. Wir haben in unserem VW-Bus die Sitzbaenke zurueckgesetzt, fuer viel Beinfreiheit, und somit ist auch viel Platz fuer z.B. ein Dreibein-Stativ.  Gleich nach dem Erreichen der Lodge entdeckten unsere Gaeste auf einem kleinen Spaziergang eine Warzenschwein-Mutter mit ihren Ferkeln, eine Giraffe, und ein Nashorn auf der Krugerseite. An den beiden Safaritagen im Park sahen wir ausser den “grossen Katzen” so ziemlich alles. Elefanten, Bueffel, Nashoerner, Giraffen, Zebras, Gnus, Impalas, Buschboecke, Kudus, Wasserboecke, Mangusten, Warzenschweine, Paviane, Gruenmeerkatzen, Flusspferde, Krokodile, und eine unglaublich vielfaeltige Vogelwelt. Am ersten Tag fuhren wir von Crocodile-Bridge ueber Lower-Sabie zum Mlondozi-Damm. Am zweiten Tag versuchten wir es im Westen, von Crocodile-Bridge entlang des gleichnamigen Flusses, ueber Afsaal und Berg-en-Dal, und zurueck ueber das Malelane-Gate. Und wie schon erwaehnt, Raubkatzen waren unseren Gaesten nicht vergoennt, viel machte auch der dichte Busch aus. Aber dafuer hatten wir wie schon mit der Vorgruppe supernahe Nashorn- und Elefantensichtungen.

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